Transparenz

Was wir
NICHT hinzugefügt
haben.

Jede Zutat ist eine Entscheidung. Manche Zutaten haben wir ganz bewusst weggelassen — obwohl die Supplement-Industrie sie massenhaft verkauft. Hier ist warum.

Unser Ingredient-Veto

Eine Formulierung ist nur so gut wie ihre schwächste Zutat. Wir halten uns an Wirkstoffe, die klinisch überprüft wurden — und lassen weg, was Trendhype ist.

— Zellforschungs-Team

Die Liste

Wir haben NEIN gesagt zu…

Jede dieser Zutaten wird in der Supplement-Industrie regelmäßig verkauft — mit Claims, die die Wissenschaft nicht stützt, oder in Formen, die der Körper nicht effektiv nutzen kann. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden.

Ashwagandha

Hype
Marketing sagt
"Reduziert Stress. Erhöht Testosteron. Verbessert den Schlaf."
Die Wissenschaft

Die vorhandenen Humanstudien sind klein, kurzlaufend und methodisch uneinheitlich. Meta-Analysen zeigen inkonsistente Effekte. Zusätzlich problematisch: Schwermetall- und Pestizid-Kontamination in kommerziellen Extrakten sowie Hinweise auf Leber-Toxizität bei längerer Einnahme.

Unsere Entscheidung: Die Evidenz rechtfertigt nicht die Marketing-Versprechen. Kontaminationsrisiken sprechen dagegen, es in ein EFSA-konformes Premium-Produkt aufzunehmen.

Langade et al. 2019 · Lopresti et al. 2019 · FDA MedWatch Reports 2020–2023

Bio-Kollagen-Peptide

Bio-Hype
Marketing sagt
"Strafft die Haut, stärkt Gelenke, nährt Haare von innen."
Die Wissenschaft

Kollagen wird im Magen-Darm-Trakt zu einzelnen Aminosäuren abgebaut — primär Glycin, Prolin und Hydroxyprolin. Diese Aminosäuren sind nicht spezifisch für Kollagen-Synthese und in jeder proteinreichen Ernährung enthalten. Studien zu hydrolysierten Kollagen-Peptiden zeigen marginale Effekte auf Hautelastizität, die auch ohne Kollagen-Quelle erreichbar sind.

Unsere Entscheidung: Biotin, Niacin und eine adäquate Protein-Zufuhr leisten dasselbe — mit klarer EFSA-Grundlage. Kollagen ist teures Marketing.

Choi et al. 2019 · Skov et al. 2019 · EFSA Panel on Dietetic Products 2015

Shilajit

Kontamination
Marketing sagt
"Ayurvedische Königsdroge — Anti-Aging, Mitochondrien-Booster, Libido-Tonikum."
Die Wissenschaft

Shilajit ist ein harzartiges Mineralgemisch aus Himalaya-Felsformationen. Studien mit standardisierten Extrakten sind klein und teils herstellerfinanziert. Kritisches Problem: nachgewiesene Schwermetall-Kontamination (Blei, Arsen, Quecksilber) in kommerziellen Produkten — EU-Grenzwerte werden oft überschritten.

Unsere Entscheidung: Unkontrollierbares Rohstoff-Risiko. Kein etablierter Wirkmechanismus rechtfertigt die Kontaminations-Gefahr.

Stohs et al. 2014 · Carrasco-Gallardo et al. 2012 · BfR-Stellungnahme 2023

Moringa

Superfood-Mythos
Marketing sagt
"Das nährstoffreichste Lebensmittel der Welt. Alles, was der Körper braucht."
Die Wissenschaft

Moringa-Blätter enthalten nennenswerte Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen — aber die Dosen in Nahrungsergänzungs-Kapseln (meist 500–1000 mg) liefern wenige Prozent der Tagesempfehlung. Klinische Studien am Menschen sind spärlich. Marketing-Claims stammen oft aus nährstoff-pro-100-g-Vergleichen mit frischen Blättern.

Unsere Entscheidung: Nicht problematisch — aber in relevanten Dosen nicht praktikabel. Isolierte EFSA-Vitamine sind messbar und wirksam.

Leone et al. 2015 · Stohs & Hartman 2015

L-Arginin (Hochdosis)

Fehl-Versprechen
Marketing sagt
"Mehr NO-Produktion, besserer Blutfluss, Pump-Effekt im Training."
Die Wissenschaft

L-Arginin oral hat eine niedrige Bioverfügbarkeit (20–30%). Der Großteil wird in der Darmwand zu Ornithin metabolisiert, bevor er die systemische Zirkulation erreicht. Studien zur NO-Erhöhung mittels oraler Arginin-Supplementierung sind inkonsistent; Citrullin-Malat zeigt klar bessere Pharmakokinetik.

Unsere Entscheidung: Wenn Vasodilatation gewollt ist, ist Citrullin die überlegene Wahl. Arginin in Supplement-Form ist pharmakokinetisch unsinnig.

Schwedhelm et al. 2008 · Bailey et al. 2015

Multivitamin-Gummibärchen

Format-Fehler
Marketing sagt
"Lecker, bunt, kinderfreundlich — die angenehme Art, Vitamine zu nehmen."
Die Wissenschaft

Gummibärchen-Formate enthalten typischerweise 2–4 g Zucker pro Portion — bei täglicher Einnahme kumulativ relevant. Die Bioverfügbarkeit vieler Vitamine leidet unter dem Gelatine-Zucker-Matrix-Format. Hitzelabile Wirkstoffe wie Folat oder B12 degradieren schneller. Dosierungsgenauigkeit ist chargenabhängig niedriger als bei Kapseln.

Unsere Entscheidung: Das Format ist mit Premium-Qualität inkompatibel. Wir verwenden DRcaps® für maximale Bioverfügbarkeit ohne Zucker.

LeBlanc et al. 2018 · Journal of Dietary Supplements 2021

Folsäure (synthetisch)

Veraltete Form
Marketing sagt
"Essentielles B-Vitamin für Frauen und werdende Mütter."
Die Wissenschaft

Synthetische Folsäure (pteroylmonoglutaminsäure) muss vom Körper über MTHFR zu aktivem 5-MTHF umgewandelt werden. Ca. 40% der europäischen Bevölkerung tragen MTHFR-Polymorphismen, die diese Umwandlung verlangsamen. Unmetabolisierte Folsäure kann im Serum akkumulieren — mit unklarer Langzeit-Sicherheit.

Unsere Entscheidung: Wir verwenden 5-MTHF (bereits aktive Methylfolat-Form) statt Folsäure. Direkter, sicherer, unabhängig von Genetik.

Scaglione & Panzavolta 2014 · Pietrzik et al. 2010

Cyanocobalamin (B12)

Veraltete Form
Marketing sagt
"Preiswerte Standard-Form von Vitamin B12."
Die Wissenschaft

Cyanocobalamin ist ein synthetisches Molekül, das vom Körper erst in Methylcobalamin oder Adenosylcobalamin umgewandelt werden muss. Die Umwandlung kostet Stoffwechsel-Ressourcen — und entlässt pro B12-Molekül ein Cyanid-Ion, das die Leber entgiften muss (in praktischen Mengen harmlos, aber unnötig).

Unsere Entscheidung: Methylcobalamin ist die körpereigene, direkt nutzbare Form. Wir verwenden ausschließlich die aktive Form.

Paul & Brady 2017 · Obeid et al. 2015

Klare Prinzipien

Was wir hinzugefügt haben — und warum.

Jede Zutat in unseren Formulierungen ist durch peer-reviewed Studien belegt, in bioverfügbarer Form gewählt und innerhalb der EFSA-Health-Claims dokumentiert. Sehen Sie selbst, was drin ist.